Dienstag, 1. März 2016

Anhang 3: Räuchern allgemein

Geschichte des Räucherns 
Die Geschichte des Räucherns ist so alt wie Menschheit selbst.
Die Fähigkeit, ein Feuer zu entzünden, ist ca. 40 000 Jahre alt und seit dieser Zeit genossen es die Menschen, darum zu sitzen und die wohltuende Wärme zu genießen.
Damit einhergehend, stiegen mit dem Feuer, in dem ja verschiedene Sorten Holz verbrannt wurden, auch wohltuende Dämpfe auf. Dies war der Beginn des Räucherns.

Die verschiedenen Gerüche, die das Feuer verströmte, versetzte die Menschen in unterschiedliche Stimmungen.  Als man zudem die unterschiedlichen Heilwirkungen der Pflanzen und Bäume kennenlernte, wurde das Räuchern zunehmend zu einem Ritual.  Man setzte es gegen Krankheiten, diverse Geister und bei bestimmten Stimmungen ein.  Die Menschen damals besaßen ein weitaus innigeres Verhältnis zur Natur und konnten so die Gerüche bedeutend intensiver wahrnehmen.

Auf diese Art entstanden die unterschiedlichsten Räucherzeremonien bei den verschiedensten Bevölkerungsgruppen.
Im alten Ägypten, Griechenland und Rom betrieb man regen Handel mit Räucherkräutern und konnte dadurch zu großem Wohlstand gelangen.
Auf der bekannten Weihrauchstraße wurden z.B. Myrrhe und Weihrauch zwischen Afrika, Arabien und Europa transportiert.

Die Kunst des Räucherns begleitete die Menschen auf allen wichtigen Stationen ihres Lebens: zur Vorbereitung von Hochzeiten, zum Reinigen, zur Bestattung,
Heilung von Krankheiten und zur Huldigung der Götter. Im Rauch wurden auch Orakel befragt. Es hieß, daß die Seele der Pflanzen mit dem Rauch aufsteigt.

Noch heute wird in vielen Teilen der Welt zeremoniell geräuchert - so auch in Indien,  Tibet und bei indianischen Stämmen. Letztere nehmen über Räucherzeremonien sogar Kontakt zu ihren Vorfahren auf und suchen darin den Sinn des Lebens.
Räuchern kann heilen, entspannen, Meditation und Gebet unterstützen, Träume verstärken oder Visionen hervorrufen. Es gehört zu den ältesten Heilanwendungen der Menschen. Der Duft spielt dabei eine wichtige Rolle.
Die Römer schickten ihre Bitte "per fumum", durch Rauch, nach oben zum Himmel und so wurde mit dem Räuchern bei der Verehrung und bei Opferfeiern eine Verbindung zu den Göttern hergestellt. Daher leitet sich der Begriff "Parfüm" ab.  Im Mittelalter wurden Seuchen mit "Pestrauch" - auch "Angstrauch" genannt - bekämpft. Dabei verwendete man Wacholder- und Sandelholz, Thymian, Salbei, Lorbeer und Rosmarin. Unsere Vorfahren wußten, daß das Verräuchern bestimmter Kräuter die Luft reinigen kann. So räucherten sie auch an bestimmten Tagen des Jahres und an wichtigen Ereignissen im Leben wie Geburt, Hochzeit, Krankheit und Tod.
In der christlichen Tradition spielte das Räuchern noch lange eine wichtige Rolle.
Vor allem in der dunklen Jahreszeit dankte man für die Ernte mit Räucherwerk, gedachte an Allerseelen und Allerheiligen der Toten und zur Wintersonnenwende wurde mit dem Rauch das Licht begrüßt. An Maria Lichtmeß reinigte man sich mit dem Rauch, am Karfreitag auch Stall und Hof. Im Alpenraum wurde vor allem in den sogenannten Rauhnächten oder Rauchnächten geräuchert. 

Im Laufe der letzten Jahrhunderte haben die Menschen mehr und mehr den Kontakt zu der Natur verloren und der Fortschrittsglaube entfremdet die Menschen mehr und mehr von ihren Wurzeln.
So ist es nicht verwunderlich, daß die Kunst des Räucherns auch bei uns in Vergessenheit geraten ist.
Welche Bedeutung Räuchern in der Vergangenheit hatte, wurde im Kapitel 'Die Geschichte' behandelt. Aber welchen Zweck kann das Räuchern für uns in unserer westlichen materiell und sachlich ausgerichteten Welt haben? Und passt Räuchern überhaupt noch in unsere Zeit?
Das Räuchern von Fleisch oder Fisch ist sicher eine allgegenwärtige Anwendung, hier geht es jedoch um das Verräuchern von Räucherwerk aus sozialen, rituellen, zeremoniellen oder emotionalen Gründen.
Schon der Umgang mit den duftenden Harzen und Hölzern ist eine Erholung für die Sinne und schenkt uns ein Stück Naturverbundenheit. Viele Menschen räuchern zunächst nur, um einen angenehmen Duft im Raum entstehen zu lassen und stellen dabei fest, dass es Ihnen einfach gut tut, dass sich Ihre Stimmung ändert und dass sie Abstand vom Alltag gewinnen.


Räuchern ist ein Weg, um Entspannung und Ruhe zu finden. Die Wahrnehmungsfähigkeit wird gesteigert, das Bewusstsein erweitert sich und Lebensprozesse erscheinen in einem neuen Licht.
Die Wirkungen der einzelnen Räucherwerke sind recht unterschiedlich. Details dazu erfahren Sie in den jeweiligen Beschreibungen der Harze, Kräuter und Fertigmischungen.
Bewährt haben sich Räucherungen besonders auch bei Umzug in ein neues Heim oder wenn Räume durch negative Ereignisse und ungünstige Energien belastet sind.
Auch zur Abwehr von lästigen Insekten bewährt sich Räucherwerk. Fertig erhältlich dafür sind zB Räucherkegel 'Mückenschreck'.




Anleitung 
Die bekannteste Methode des Räucherns ist das Verbrennen von Räucherstäbchen.
Dies soll aber hier außer acht gelassen werden, da wir uns auf das aktive, konzentrierte Verbrennen von Kräutern konzentrieren wollen.
Dazu benötigt man folgende Utensilien:
http://www.raeucherwerk-ratgeber.com/raeucherwerk-a-z/raeucherkraeuter-raeucherwerk/
 Räucherbündel - die getrockneten Pflanzen werden zu Bündel oder Bündelchen geschnürt und an der Spitze angezündet, die Flamme wird rasch wieder ausgeblasen und die Glut mit Luft zufächeln erhalten.
Dieses Bündel kann auch mehrfach verwendet werden.
Unter dem glimmenden Büschel sollte sich eine Auffangschale für Asche und Glutreste befinden.
Zum Löschen wird die Glut am besten in Sand gesteckt.




KräuternameVerwendete TeileVerwendungWirkung
AlantWurzeln und BlätterWurzel zerkleinern, frisch oder getrocknetbringt Licht, vor allem in der dunklen Jahreszeit, befreit den Atem, wird daher auch im Herbst geerntet
BeifußKrautgetrocknetHeil-, Schutz- und Zauberpflanze, reinigt, macht veränderungswillig, fördert die Fruchtbarkeit bei Frauen
EisenkrautKrautgetrocknetDruidenkraut, für Verhandlungs- und Lernräume, Vermeidung von Streit
EngelwurzWurzel, Samen, Blütegetrocknet oder auch frischLungenkraut, vertreibt Schatten von der Seele, für Schutzräucherungen
Fichte, Tanne, LärcheZapfen, Nadeln, HarzZapfen und Harz trocken, Nadeln eher frisch und nur erwärmenkeimtötend, schleimlösend, bringt Ruhe und Wärme, fördert die Durchblutung
HolunderBlüte, Markfrisch oder getrocknetBringt zum schwitzen und stärkt die Abwehrkräfte, Schutz in allen Lebenslagen
HopfenZapfengetrocknetBringt ruhigen Schlaf
LavendelBlütengetrocknetDesinfiziert, gegen "schlechte Luft", Seuchenkraut, stärkt Nerven und Seele, harmonisiert, für Ruhe und Gelassenheit
RosmarinBlätter und Triebegetrocknet oder frischBelebt und vitalisiert, fördert das Herz und auch die Liebesfähigkeit, öffnet das Herz, führt aus Depression zurück ins Leben
SalbeiBlättergetrocknetBefreit die Lungen, desinfiziert, erdet, schenkt einen klaren Geist
SchafgarbeBlühendes KrautgetrocknetOrakelkraut, fördert die Einsicht und Weisheit, begleitet den Schlaf und die Träume, fördert die Intuition, zentriert
ThymianBlättergetrocknet oder frischvermutlich ältestes Räucherkraut, keimhemmend, befreit die Atemwege, stärkt Abwehrkräfte, befreit vom Krankheitsdämon, gibt Mut zu tun was getan werden muss
WacholderFrüchte, Nadeln, Holzgetrocknet oder frischSchutzbaum des Lebens vor dem der Teufel flieht, Schutz vor Ansteckung, bei Lähmung, Quetschung, Gelenksproblemen, für müde und ausgebrannte Menschen, die Beeren haben einen angenehmen Duft


Die Zeremonie des Räuchern erfordert Ruhe und Entspannung - eine nicht besonders gut angesehene Eigenschaft in unserer schnellebigen Zeit.  Zeit zu besitzen, nicht "im Streß" zu sein, ist vielen Menschen sogar unangenehm.Zudem hat man sich von dem Geruch vebrannten Holzes entfernt und viele nehmen ihn analog zum Zigarettenrauch als Gestank war. Das Stigna des Zigarettenrauches, ungesund zu sein, hat sich generell auf Rauchgeruch übertragen. Dennoch verhält es sich mit verräucherten ganz anders.

Räucherdüfte wirken auf den gesamten Menschen - den Körper, die Seele und das Unterbewußtsein.
Der Rauch, der bei dem Verbrennen von Kräutern entsteht, aktiviert einen der ältesten Bereiche unseres Hirns und läßt so den Menschen von der Hektik des Alltags abschalten und hilft ihm, sich auf sich selbst zu besinnen.  

Die wissenschaftliche Erklärung für diesen Vorgang liegt darin, daß beim Verbrennen der Pflanze Duftmoleküle freigesetzt werden, die über den Atem in den Körper gelangen.  Die Riechzellen in der Nase werden dabei stimuliert und geben so ihre Botschaft an das Gehirn weiter.  Diese werden dann an die entsprechenden Bereiche im Hormonhaushalt und dem Nervensystem weitergeleitet.  In logischer Konsequenz entstehen daraus entsprechende Gefühle und Stimmungen.

Anleitung 
Die bekannteste Methode des Räucherns ist das Verbrennen von Räucherstäbchen.
Dies soll aber hier außer acht gelassen werden, da wir uns auf das aktive, konzentrierte Verbrennen von Kräutern konzentrieren wollen.
Dazu benötigt man folgende Utensilien:
http://www.raeucherwerk-ratgeber.com/raeucherwerk-a-z/raeucherkraeuter-raeucherwerk/

 Räucherbündel - die getrockneten Pflanzen werden zu Bündel oder Bündelchen geschnürt und an der Spitze angezündet, die Flamme wird rasch wieder ausgeblasen und die Glut mit Luft zufächeln erhalten.
Dieses Bündel kann auch mehrfach verwendet werden.
Unter dem glimmenden Büschel sollte sich eine Auffangschale für Asche und Glutreste befinden.
Zum Löschen wird die Glut am besten in Sand gesteckt.

Man sollte sich für diesen Prozeß sehr viel Ruhe und Zeit nehmen.

Wirkung und Räuchermischungen
Es eignen sich grundsätzlich alle Kräuter zum Räuchern. Sie lassen sich sowohl frisch als auch in getrocknetem Zustand verwenden.
Der Duft von frischen Kräutern ist oftmals intensiver, dafür flüchtiger.

Hier eine kleine Auswahl:
 Beifuß (Artemisia vulgaris)

Bei dem Räuchern mit Beifuß setzt eine Reinigung des Körpers und des Geistes ein.  Es bietet sich an in Situationen, in denen man sich von alten Problemen lösen und neu anfangen will.  Auch in Momenten, in denen man eine wichtige Entscheidung fällen will und noch unsicher ist, welche die richtige ist, hilft Beifuß, zu seinem Unterbewußtsein vorzudringen und sich darüber klar zu werden, was man eigentlich möchte.  Mit Beifuß lassen sich Schutzräucherungen durchführen.  Erstaunlicherweise wirkt der Rauch auch sexuell stimulierend und kann auch zu Traumräucherungen verwendet werden.
 Kamille (Chamomilla recutita)

Ebenso wie Kamille in ihrer bekannten Wirkung auf vielseitige Art den Menschen heilt, wirken auch die verräucherten Kamillenblüten auf ungemein positive Weise:
Sie lassen sich einsetzen bei Ärger und Problemen, Trauer und Wut.
Der Rauch der Kamille wirkt besänftigend und ausgleichend.
 Melisse (Melissa officinalis)

Die gute Melisse, welche uns als Tee beruhigt und neue Kräfte schenkt, stärkt als Räucherkraut unsere Abwehrkräfte gegen vielerlei negative Einflüsse und gibt uns neuen Mut.  Sie erfrischt den Geist.  Auch bei Erfolglosigkeit (in welcher Hinsicht auch immer) ist sie eine gute Freundin.
 Pfefferminze (Mentha x piperita)

Die erfrischende Minze eignet sich besonders gut in frischem Zustand für Räucherungen.  Ihr Duft ist deutlich intensiver. Daher bietet sie sich auch dazu an, mit ihrer Hilfe den Geist zu klären.
Sie eignet sich für Chakrenräucherungen.  Sie beruhigt und wirkt dabei auf unser Nervensystem.  Hat man das Gefühl, die eigene Wohnung atmosphärisch "reinigen" zu müssen, bietet sich ebenfalls Minze an.
 Lorbeer (Lauris nobilis)

Der stolze Lorbeer klärt den Geist des Menschen.  So wie der Lorbeerkranz besonders erfolgreichen Menschen aufgesetzt wurde, hilft er uns, unsere Konzentration zu fördern, um unser Leistungspotential voll auszuschöpfen.
Wie auch die Pfefferminze eignet er sich für Reinigungsräucherungen.
In der Antike wurde Lorbeerrauch dazu benutzt, sogenannte Geistererscheinungen festzuhalten und sich dadurch dienlich zu machen...


"Magische Düfte"
Aloe - Liebe,
Basilikum - Exorzismus, Schutz,
Jasmin - Liebe
Lavendel - Liebe,
Minze - Heilung, Ruhe,
Myrrhe - Reinigung,
Patchouli - Meditation, Fruchtbarkeit, Sex,
Rosmarin - Reinigung,
Sandelholz - Abwehr, Schutz,
Thymian - Reinigung, Heilung,
Vanille - Liebe, Sex,
Zederholz - Reinigung, Liebe,
Zimt - Schutz,

Anhang 2: Heilsteinlehre generell

Die Heilsteinlehre beruht darauf, dass von jedem Objekt in der Welt Energie ausgeht. Nachweisen kann man dies in elektromagnetischer Strahlung, die jedes Objekt aussendet, seien es Pflanzen, Tiere, Menschen oder auch leblose Objekte, wie z.B. Steine.
Die Energie, in Form von Wärme, Nahrung, Licht, die alle diese Objekte aufnehmen, bekommen sie durch ihre Umwelt. Lebendige Objekte können diese Energie filtern, sie können i. d. R. selbst bestimmen, welche Energie sie aufnehmen. Leblose Objekte, wie Steine können dies nicht. Sie sind ihrer Umwelt „ausgeliefert“ und nehmen alle Energie ihrer Umgebung auf. Denn Steine wachsen durch äußere Bedingungen, von Innen nach Außen. Sie sind so in ihrer Erscheinung ein genaues Abbild dessen, welche Energie auf sie eingewirkt hat. Dies kann in der Heilsteinlehre als Vorteil genutzt werden, denn dadurch konserviert der Stein diese ihm zugeführte Energie. Sie ist z. T. Milliarden von Jahren alt.
Wie wirkt die Energie im Heilstein auf uns? Dazu muss man erklären, was Energie im Grunde ist. Energie, wie Licht und Wärme, ist eine bestimmte Abfolge von elektromagnetischen Wellen. Als Licht kann man es sehen oder als Radiofrequenz hören, jedoch gibt es noch weitere Bereiche dieses Spektrums, die der Mensch nicht direkt wahrnehmen kann, wie z.B. Ultraviolettes Licht, Radioaktivität, etc.
Die bestimmte Frequenz oder Schwingung dieser Energieformen gibt jedoch permanent Informationen an uns ab. Auch Steine senden bestimmte Frequenzen, wodurch sie Informationen an uns abgeben. Diese Informationen, die in jedem Stein einzigartig sind, wirken auf uns. Denn wie jedes Objekt in der Welt sind auch wir empfänglich für Energie.
Nicht jeder Stein jedoch, hat dabei eine heilende Wirkung auf den Menschen. Heilsteine sind Steine, deren spezielle Wirkung seit Jahrhunderten von Jahren von Menschen erprobt und überliefert wurde. Warum manche Steine eine Wirkung haben, andere jedoch nicht, ist noch nicht geklärt. Die Steinheilkunde erklärt die Wirkung von Heilsteinen jedoch in verschiedenen Merkmalen, die viele Steine, vor allem Gesteinsarten, nicht vorweisen können. Dazu zählen die Mineralklasse, die Kristallstruktur, die Entstehung und die Farbe eines Edelsteins.
Die Energie eines Heilsteines wirkt auf unsere Chakren
Der Mensch besteht aus sieben Energiefeldern bzw. sieben Energiekörper. Neben dem physischen Körper existieren auch der ätherische, der Emotional-, Mental-, Kausal-, Weisheits-, Himmlischer- und der Geist-Licht-Körper. Dieser Torso wird auch die menschliche Aura genannt. Sie wird durch unseren Geist und unsere Seele durchströmt. Die Energiekörper werden aus der universellen Lebensenergie gespeist, die uns umgibt. Die Energie fliesst dabei kreisförmig durch den Energie-Torso. Ohne diese Lebensenergie können wir nicht leben. Je besser und intensiver sie uns durchfliesst, desto gesünder, kräftiger und wacher leben wir. Die zentralen Schaltzentren dieses Energieaustausches sind unsere Energiezentren, die sogenannten Chakren. Je nach Philosophie kann man 7 oder 9 Hauptchakren zählen. Jedes Chakra verfügt über eine individuelle Schwingung bzw. Frequenzbandbreite, Nach dem Resonanzprinzip gehen jedoch auch bestimmte tiefere Schwingungen mit diesen hohen Schwingungen in Resonanz. Und dies trifft in besonderer Weise auf die speziellen Schwingungen der Edelsteine zu. Je nach Edelstein und seinen Eigenschaften resonniert dieser mit den Chakren. Ab einer bestimmten Qualität bzw. Resonanzstärke kommt es dabei zu einer Wechselwirkung, die das jeweilige Chakra sowie die zugehörigen menschlichen Energiekörper äußerst positiv beeinflussen kann. Die Schwingung des Edelsteins regt die Chakren und Energiekörper an, zu ihrer ursprünglichen „gesunden“ Schwingungsmatrix zurückzufinden. Dadurch können sich energetische Blockaden aller Art lösen (mental, psychisch, emotional, seelisch/karmisch) und der Energiefluss wird wieder angestossen. Dies hat auch auf den physischen Körper positive Rückwirkungen und nicht selten kommt es so zu einer Heilung oder Linderung von Krankheiten und Problemen. Im weiteren Sinne bedeutet jede Heilung das Zurückfinden zu der uns innewohnenden „gesunden“ Energiestruktur. Dabei können uns Heilsteine von besonderer Hilfe sein.
Wirkung und Farben
Die Farbe eines Edelsteins ist eine sehr wichtige Orientierung bei der Frage nach seiner Heilwirkung. Jedem Chakra ist eine bestimmte Farbbandbreite zugeordnet (Chakra Farben). Die Chakren können wiederum den Energiekörpern und bestimmten Organen des physischen Körpers, psychischen und seelischen Themen zugeordnet werden.
Ein weiterer interessanter Aspekt bezüglich der Farbe ist, dass viele Menschen ihren persönlichen Heilstein nach dem Aussehen auswählen, und dabei werden sie häufig von der Intuition (Seele) geleitet. Oftmals drückt sich diese auch in der Wahl der Lieblingsfarbe aus, die eine bestimmte Bedeutung besitzt. Häufig sind dabei auch Muster zu erkennen. Menschen, die sich z.B. nach mehr Leidenschaft und Sinnlichkeit sehnen, greifen eher zu roten oder orangen Steinen (Wurzelchakra bis Sakralchakra). Menschen, die hingegen Klarheit, Ruhe und Inspiration brauchen, bevorzugen eher blaue Edelsteine (Halschakra bis Nasenwurzelchakra). Die Farbe entspricht also genau der Schwingungsresonanz, die dem Körper oder der Seele „fehlt“ Gleiches gilt auch für alle anderen Blockaden oder Unstimmigkeiten in den Chakren.
Hier die wichtigsten Heilwirkungen der Farben im Überblick:
Gelb und Gold: Die Farben Gelb und Gold wirken im körperlichen Bereich besonders gut auf die Verdauungsorgane, wie Magen, Bauchspeicheldrüse oder Milz. Es sind Farben, die aktivieren und aufmuntern und daher besonders bei depressiven Menschen lebensbejahend wirken.
Orange: Auch Orange wirkt auf die Verdauung, hier jedoch eher im Bereich Dünndarm. Es wirkt positiv auf das Gemüt, denn es regt Kontaktfreudigkeit an und schenkt Optimismus und Lebensfreude.
Rot: Rot wirkt stark auf den Kreislauf, es bringt sprichwörtlich das Blut in Wallung und regt so den Körper an, aktiv zu werden. Seine optische Nähe zu Feuer, sorgt dafür, dass es auch als wärmend empfunden wird. Auf seelischer Ebene ist es ein Sinnbild für Leidenschaft, Erotik, aber auch Hass.
Braun: Auch Braun kann entspannen, dabei jedoch die Sinne schärfen. Es ist eine Farbe für Kraft und Stabilität, wodurch sich alle Sinne sammeln können. Es wirkt besonders auf das Gewebewachstum.
Grün: Diese Farbe wirkt ebenfalls beruhigend auf den Körper. Sie stimuliert die Organe zur Entgiftung, Leber und Galle. Seelisch wirkt sie harmonisierend und spendet Energie für neue Taten.
Blau: Blau wirkt kühlend und beruhigt. Es regt Niere und Blase an und reguliert den Hormonhaushalt. Es hilft bei Ängsten und stärkt Kreativität und Ehrlichkeit.
Violett: Diese Farbe wirkt besonders auf Gehirn, Nerven, die Haut, sowie Lunge und Dickdarm. Es ist eine Farbe der Inspiration, der Mystik, der Trauer und Opferbereitschaft, aber auch der Extravaganz und Gelassenheit.
Rosa: Rosa wirkt beruhigend, vor allem auf das Herz. Es stimmt den Menschen friedlich, macht ihn jedoch auch empfänglicher für Gefühle und Stimmungen.
Silber und Weiß: Diese Farben wirken besonders auf geistiger Ebene. Sie stabilisieren, weil sie Vorhandenes sichtbar machen und bereits gewonnene Erkenntnisse aufzeigen. Sie geben Klarheit und Entscheidungskraft.
Bunt und Schillernd: Auch diese Farbtöne wirken in erster Linie auf die Psyche. Denn durch ihre individuelle Farbmischung bringen sie Lebensfreude, Kreativität und können ideal zur Ablenkung eingesetzt werden, um auf andere Gedanken zu kommen.
Schwarz: Schwarz wirkt hingegen genau im Gegenteil, denn es konzentriert und beruhigt das zentrale Nervensystem. Es absorbiert alles um ihn herum und fängt aufgeregte Gedanken ein, bzw. leitet sie in eine Richtung. Es sorgt so für mehr Vernunft bei sehr emotionalen Menschen.
Abschließend sollte jedoch erwähnt werden, dass ein Edelstein zwar durch die verschiedenen Merkmale in einer bestimmten Art besonders gut wirken könnte, die wirksamste Heilwirkung jedoch nur durch Erfahrung entdeckt werden kann. In der Steinheilkunde wurde diese Erfahrung überliefert. Die wichtigsten Heilwirkungen der Heilsteine konnten so gesammelt werden.
Edelsteine und Chakren
Die Lehre der Chakren beschreibt besondere Körperstellen, die als Energiezentren Einfluss auf das allgemeine Wohlbefinden und die eigene Entwicklung haben. Legt man auf diese Körperstellen gezielt wirkende Edelsteine, so ist das Wirkungspotential dieser Heilsteine besonders hoch. Die Steinheilkunde macht sich dies zu nutze. Jedem Chakra können so verschiedene Edelsteine zugeordnet werden.
Steinheilkunde
Die Steinheilkunde beschäftigt sich mit dem Wissen von den Heilkräften der Edelsteine, das bereits seit Tausenden von Jahren in verschiedenen Kulturen beobachtet wurde. Ob in der Ayurveda, in der traditionellen chinesischen Medizin, dem alten Ägypten oder im Mittelalter, die Heilsteine und ihre Wirkung sind vielfach beschrieben worden.
Hildegard von Bingen Edelsteine
Die Heilsteine der Hildegard von Bingen, die im Mittelalter lebte und viele Schriften über Heilsteine und die Steinheilkunde verfasste, sind noch heute in ihrer Wirkung bekannt und von großer Bedeutung. Die 24 Heilsteine der Hildegard von Bingen, wie Amethyst, Bergkristall u. v. m. unterstützen dabei den Körper, wie auch die Seele.

Der Name des Bergkristall kommt von griechisch: krystallos ="gefrorenes Eis".
Schon immer in allen Kulturen als sog. Heilstein und Edelstein bekannt und benutzt.

Die Bergkristalle können eine Länge von etlichen Metern erreichen.

Wer den größten Bergkristall der Welt sehen will, muss nach Riedenburg ins schöne Altmühltal pilgern. Dort kann man diesen Giganten besichtigen, er ist 7,8 Tonnen schwer, 3 x 2m breit, und 1,80m hoch. (Gut, dass ich gleich in der Nähe wohne)
Die bedeutendsten Vorkommen liegen in Brasilien, mit den Hauptfundstellen in der Sierra dos Christaes.  Früher waren die Vorkommen in den Alpen bekannt, die aber heute nur noch für den Sammler von Interesse sind.
Den Steinen werden in der Esoterik meist überwiegend Eigenschaften zugeschrieben, die sich aus der Mythologie ihrer Farbe ableiten lassen; zum Beispiel gelb für Energie (Citrin) und violett für Spiritualität (Amethyst).
das Besondere am bergkristall ist, dass er vollkommen klar ist, und sio das gesamte Farbspektrum in sich vereint. So ist er sehr vielseitig einsetzbar für alle Energiezentren (Chakren, siehe Kapitel…). Er zeigt durch seine klare, energievolle Schwingung den Weg zu Erkenntnis und Harmonie. Er verhilft uns zu Reinheit und Klarheit der Gedanken und schenkt uns dadurch mehr Kreativität und unterstützt die Meditation. ?????

Anhang 1: Apfelessig zum Einnehmen


Die enthaltenen Vitamine , Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe helfen Deinem Körper, zu funktionieren
All die Inhaltsstoffe des Apfelessigs sind wichtig für Deinen Körper.
Vitamin A etwa ist von Bedeutung für das Immunsystem und die Hautbildung. Zudem wirkt es als Wachstumsfaktor und ist notwendig für das Sehen.
Die Vitamine B1, B2 und B6 sind wichtige Stoffwechselfaktoren. Ein Mangel an Folsäure zeigt sich besonders dort, wo eine schnelle Regeneration nötig ist wie an den Schleimhäuten oder bei der Blutbildung. Neuere Untersuchungen deuten auch darauf hin, dass ein Folsäuremangel über die Erhöhung des Homocysteingehaltes im Blut die Arteriosklerose fördern kann.
Vitamin C, das bekannteste aller Vitamine, stärkt das Immunsystem und hilft dem Körper, Eisen aus der pflanzlichen Nahrung zu ziehen. Außerdem hat Vitamin C positive Wirkung auf die Anfälligkeit gegen Infektionskrankheiten und kann durch das Abfangen schädlicher Sauerstoffradikale die Tumorentstehung und die Entwicklung der Arteriosklerose hemmen.
Vom Vitamin E weiß man, dass es lebensnotwendig ist, obwohl kein konkretes Vitamin-E-Mangel-Symptom für den Menschen bekannt ist. Neuere Untersuchungen lassen jedoch vermuten, dass ein Mangel an Vitamin E zu Organstörungen führt, unter anderem auch zu Störungen im Zusammenhang mit dem Alterungsprozess.
Einige Mineraqlstoffe sind wichtige Bestandteile unseres Organismus. Calcium zum Beispiel macht immerhin 1,5 Prozent unseres Körpergewichtes aus. Der größte Anteil ist in den Knochen und Zähnen gebunden. Das freie Calcium ist unter anderem für die Blutgerinnung und die Funktion von Nerven und Muskeln wichtig. Darüber hinaus wirkt es allergischen Reaktionen entgegen.
Natrium reguliert den Wasserhaushalt und ist notwendig für die Funktion der Nerven und Muskelzellen, ähnlich wie Kalium, das ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Nerven- und Muskelarbeit spielt.
Eisen wiederum fördert die Blutbildung und den Sauerstofftransport und beugt Anämie (den Mangel von roten Blutkörperchen) und Leistungsabfall vor.
Bleiben noch jene Stoffe, die entstehen, wenn der Apfel zum Essig wird: Zunächst einmal die Essigsäure. Sie ist charakteristisch für jeden Essig und hilft bei der Verdauung von Fetten und Kohlehydraten. Die Zitronensäure wiederum braucht der Körper für den Kohlehydratstoffwechsel. Propionsäure hat konservierende Eigenschaften.
Zudem fällt es der Wissenschaft schwer, die komplizierten Wechselwirkungen von mitunter Hunderten von Stoffen eines Naturheilmittels exakt zu beschreiben. Daher sind wir bei Apfelessig – genau wie bei anderen Naturheilmitteln – mehr auf Erfahrung und genaue Beobachtung angewiesen, und diese Erfahrungen gibt es genug.
Ein altes Hausmittel wurde wieder populär gemacht
Essig hat eine jahrtausendalte Tradition. Bereits vor 5000 Jahren stellten die Babylonier Essig aus Datteln her, konservierten ihr Fleisch darin und setzten Essig auch schon medizinisch ein. Auch den alten Ägyptern war der Essig bekannt. Sie tranken Essigmischungen als belebendes Getränk und nutzten Essig auch für die Schönheitspflege. Tausend Jahre später, im Mittelalter, wurde Essig dann richtig populär. Man stellte Dutzende von Sorten her und wusste auch um seine Heilkraft. Mit dem Aufkommen der modernen wissenschaftlichen Medizin und Pharmazie gerieten die alten Hausmittel immer mehr in Vergessenheit, bis einige besonders an der Volksmedizin interessierte Menschen den Apfelessig wieder entdeckten und populär machten. Heute stehen wir vor einer wahren Flut von Veröffentlichungen, die alle die Segnungen des Apfelessigs preisen. Zu Recht? Wer weiß. Wie schon erwähnt, es gibt keine wissenschaftlich fundierte Untersuchung zur Heilkraft des Apfelessigs. Aber es gibt viele Menschen, die auf Apfelessig schwören, weil sie mit ihm sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Auch bei diesem Mittel gilt: Sie müssen ausprobieren, ob es Ihnen bei bestimmten Dingen hilft – falsch machen können Sie auf jeden Fall kaum etwas. Denn Apfelessig hat so viele gesunde und wichtige Inhaltsstoffe, dass Sie Ihrem Körper auf jeden Fall etwas Gutes tun.
Um unverdünnten Essig sollten Sie einen Bogen machen
Sie sollten bei der Anwendung Folgendes beachten: Trinken Sie Apfelessig nie pur, da durch die hohe Säurekonzentration der Magen gereizt würde. Bei empfindlichem Magen sollten Sie ihn auch verdünnt nicht auf leeren Magen trinken.
Die Säure des Apfelessigs regt bereits über die Mundschleimhaut die Bildung der Verdauungssäfte in Magen und Darm an. Die Säurekonzentration des Magensafts erhöht sich, wodurch Völlegefühle nach dem Essen gemildert werden. Im Dünndarm sorgen die organischen Säuren für ein saures Milieu was die Aufnahme der in der Nahrung enthaltenen Mineralien – insbesondere Eisen – erleichtert. Im Dickdarm schließlich vertreibt der Apfelessig wirkungsvoll Fäulnisbakterien, sorgt dadurch für eine gesunde Darmflora und hilft gegen Blähungen.
Auch wenn es sich paradox anhört: Mit Apfelessig können Sie Ihren Organismus wirkungsvoll entsäuern, da die Essigsäure im Stoffwechsel zu Kohlendioxid und Wasser umgewandelt wird und die zurückbleibenden Mineralien basisch wirken.

Februar


Der Februar ist ein düsterer Monat. Noch ist die natur nicht erwacht, die Tage sind lang und oft ungemütlich. Kein Wunder, dass in vielen Kulturen das Vertreiben des Winters, der Karneval, in diesem Monat angesiedelt ist.
Wir können den Winter auch ganz gemütlich bei uns daheim austreiben, ohne dass es uns nach Köln auf die Straßen zieht.
Noch schlummert das Leben, aber an manchen Tagen kann man fühlen, wie es bereits in wartestellung sit, bereit wieder aufzublühen.
Zeit, den Staub und die Lethargie des Winters hinauszukehren, sich selber und das Umfeld zu reinigen, und frisch zu machen für das Erblühen der nächsten Monate. denn nur wo Platz gemacht wurde, kann neues entstehen.
Fangen wir bei uns selber an.
Ein herrliches Mittel sich auf allen Ebenen selber zu reinigen, ist das Bad.
Bade in diesem Monat so oft wie du kannst und magst. (Eine Dusche tut es natürlkich auch für diejenigen, die keine Badewanne haben ider bademuffel sind.)
Wer beim Baden etwas Apfelessig zum badewasser gibt, ermöglicht es seiner Haut, sich noch stärker zu stärken bzw. zu erholen. Ein Bad von etwa 15 Minuten ist bereits mehr als ausreichend, damit die Wirkung bestmöglich ist, sollte man dem Wasser 200-250 ml Essig beifügen.
Für Menschen, die gerne Neues ausprobieren, ist auch folgender Tipp interessant, welcher allerdings etwas zeitaufwändiger ist: Die gleiche Menge Essig (250 ml) mit einer Handvoll Lavendelblüten vermischen und zwei Wochen im Keller lagern. Nach dem Abseihen dann zum Badewasser dazu geben und die wohltuende Wirkung auf die Haut genießen.
Und weil ich im Herzen eine kleine Wissenschaftlerin bin (oder gerne wäre) hier ein Exkurs zum Apfelessig und WARUM er so gesund ist:
Wissenschaftlich bewiesen ist, dass Apfelessig all das enthält, was auch den Apfel so gesund macht: Vitamin A, B1, B2, B6, Folsäure, Vitamin C und E sowie die Mineralstoffe und Spurenelemente Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphat, Eisen, Fluor, Jod und Zink, Kupfer, Selen. Wer mehr über die im Apfelessig enthaltenen Inhaltsstoffe und deren Wirkung bei Einnahme wissen möchte, kann dies in Anhang 1 nachlesen. Hier im Artikel konzentrieren wir uns voll auf die Wirkung bei äußerlicher Anwednung:
Dass der Obstessig besonders positive Auswirkungen auf die Haut hat, wurde bereits vor geraumer Zeit festgestellt. Der Säuremantel der Haut hindert Keime an der Entstehung, welcher von Seifen und anderen Mitteln immer wieder aufgrund der alkalischen Wirkung angegriffen wird – meist merkt man dies an einem Juckreiz und Trockenheit der Haut, da das Milieu der Haut gestört wurde. Unsere menschliche Haut hat wenn sie gesund ist einen mit etwa 5,5 im sauren Bereich liegenden pH-Wert. Da dies etwa derselbe Wert wie der des Apfelessigs ist, kann der vergorene Most den Säureschutzmantel der Haut stabilisieren und für eine reine Haut sorgen, ohne sie in irgendeiner Weise zu stören.
Dabei sorgt er völlig ohne Chemie für eine bessere Durchblutung des Körpers und regt die regeneration der Haut an, was dann zu schönerer und straffer Haut führt. Gleichzeitig fühlen sich Bakterien und Pilze in seinem sauren Milieu nicht wohl. So lindert Apfelessig leichte Entzündungen und beugt neuen Störungen vor.
Aber vorsicht. Wie bei allem gilt: zuviel des Guten stört das Gleichgewicht der Haut. Probiere aus, wieviel Deine Haut verträgt, aber mehr als 500 ml pro Bad gilt allgemein nicht als weiter förderlich.
Bitte wende Apfelessig äußerlich nicht auf geschädigter oder verletzter Haut oder Kopfhaut an, da dies zusätzliche Reizungen auslösen kann.
OK, wir fassen zusammen: Ein Bad mit Apfelessig ist gesund weil der Apfelessig a) stark vitaminhaltig ist und b) die säure des essigs vielfältige reinigende und antibakterielle wirkungen auf haut und haar hat. er stärkt, reinigt, hält gesund. genau das, was wir in diesem Monat erreichen wollen. denn wir wollen frisch und möglichst unbelastet in das neue jahr im einklang mit der natur starten.
Diejenigen, die wie oben erwähnt keine Badewanne besitzen oder nicht gerne baden, müpssen jedoch nicht auf die gesundheitsfördernden und reinigenden Effekte des Apfelessigs verzichten:
So kann man bspw. nach dem Waschen zwei bis drei Esslöffel Apfelessig in etwa einem Liter Wasser verdünnen und diese auf dem ganzen Körper verreiben, um die Haut frisch und schön zu halten. Zusätzlich kommt neben der reinigenden Wirkung auch ein leichter Effekt als Deodorant dazu – wer sich etwas mehr Zeit nach dem Waschen nimmt, kann den verdünnten Obstessig auch langsam einreiben und diesen besonders unter den Achseln sorgfältig einmassieren, um die Schweißdrüsen daran zu hindern, stärker geruchsverursachende Bakterien zu bilden. Natürlich kommt auch hier der Haut die pflegende, erfrischende und schützende Wirkung zu Gute, ohne dass sie wie durch chemische Produkte angegriffen oder gestört wird.
Schönheitstipp:
Dass eine Essigspülung nach der Haarwäsche für glänzende Haare sorgt, wusste schon die Großmutter. Gib dazu in eine Kanne mit warmem Wasser eine halbe Tasse Apfelessig, und spüle damit dein gewaschenes Haar. Durch die Essigsäure schließt sich die Schuppenschicht des Haarschafts, was die Haare seidig glänzend aussehen lässt.


Die Reinigung mit Apfelessig kann man wunderbar zu einem Ruhe bringenden Ritual verbinden.
Du benötigst dazu Apfelessig, einen Bergkristall, eine weiße Kerze, einen gemütlichen Hausanzug und entspannende meditative Musik.
Fülle Deine Badewanne wie gewohnt Wasser und gib den Apfelessig hinzu. Lasse dich nun in das warme Wasser gleiten und entspanne. Tauche ab und zu ganz unter. Die Wärme auf der Kopfhaut beruhigt die Gedanken und so kann der Essig auch auf Deine Haare einwirken. Sie sind unsere sensiblen Antennen, denke nur daran, wie schnell sie sich elektrisch aufladen oder wann uns die „Haare zu berge stehen“.
Stelle dir nun vor wie alle Belastung, Schmutz und Krankheit von dir weicht.
Gib alles, was Dich belastet in das Badewasser ab und freue Dich darauf, es bald den Abguss hinunter spülen zu können. Falls es dir hilft, wiederhole in deinem Geiste Sätze wie:

Alles negative und beslastende verlässt mich nun.
Ich bin stark und gesund.
Energie und Vorfeude erfüllen mich.
Freiheit, Leichtigkeit, Glück und Licht erhellen mein Herz.

Spüle Dich nun sanft mit lauwarmem Wasser ab, steige aus der Wanne und beobachte, wie das Wasser und alles, was du ihm übergeben hast im Ausguss verschwindet.
Tupfe dich leicht mit einem Handtuch ab und ziehe deinen gemütlichen Hausanzug an. Die Farben gelb orange oder rosa stimmen hoffnungsfroh und werden mit dem kommenden Frühling assoziiert.
Wenn du möchtest, lege entspannende Musik ein und setze dich entspannt auf ein Kissen. 8Ich persönlich meditiere gerne im Bett, auch wenn viele andere da schnell einschlafen. ) Was ich sagen will ist: du musst dich nicht in einen unbequemen löotus sitz quetschen u zu meditieren. wichtig ist, dass du dich wohlfühlst. ob das auf einem bein stehend oder eben kuschelig im bett liegend ist, ist egal. Hauptsache, du kannst dich entspannen.

Wenn Du den Platz gefunden hast, nimm den Berkristall in deine Hände und visualisiere ein goldenes Licht in deinem Körper.
Beginne mit deinem Kopf und spüre wie dieses goldene, heilende Licht sich ganz langsam darin ausbreitet.
Stelle dir dann vor wie dieses Licht ganz langsam durch deinen Nacken, die Schultern, die Arme bis zu jedem Finger strömt, wie es durch den Hals in dein Herz und langsam durch den ganzen Brustkorb bis in den Oberbauch fließt. Spüre, wie warm es ist und wie es dir Sicherheit, Geborgenheit und frohen Mut gibt. dann lass es hinunter in den Unterbauch, Oberschenkel, die Knie bis in die Unterschenkel in die Füße und in jeden einzelnen zeh gleiten.
Hülle deinen Körpern ganz in dieses goldenen Licht. spüre, wie sich leichtigkeit und Glück in dir ausbreiten. Bleibe noch ca zehn Minuten in diesem warmen, heilenden Zustand. Denke daran, der Geist kann reale situationen nicht von imaginierten unterscheiden. Je länger Du so verbleibst, desto mehr verfestigt sich die Entspannung und heilung also ib deinem Geist und in deinem Körper. Wichtig ist jedoch, dass du aufhörst, wenn du anfangst unrugig zu werden oder sich unwohl zu fühlen. auch wenn das bereits nach 5 minuten ist. das ritual soll alleine zu deiner entspannung dienen und keine qual sein.
Beende das Ritual wenn du fühlst dass es genug ist und genieße die getankte energie während du dem rest deiner tagespläne nachgehst.

Sicher fragts Du dich: und wozu habe ich nun den Bergkristall festgehalten?
Zumindest habe ich mich das gefragt, und da ein wenig nachgeforscht:
Jeder hat schon davon gehört, dass Kristalle eine esoterische Wirkung haben. Schauen wir uns den Bergkristall doch einmal näher an:

Exkurs Bergkristall als Meditationsstein:
Der Bergkristall gehört zu den wichtigsten Edelsteinen und Heilsteinen überhaupt und wird überall auf der Erde gefunden. Die Erde besteht zu etwa 65% aus Silizium, das Mineral aus dem der Bergkristall entsteht. Er ist von allen Heilsteinen derjenige, der Energien am kräftigsten verstärkt, insbesondere Heilenergien, nicht zuletzt wegen seiner einzigartigen Kristallstruktur in der Form einer Helixspirale. Zudem liegt seine große Bedeutung auch darin, die ihn berührenden und die ihn sogar nur umgebenden Energien in ihrer Schwingung zu erhöhen. So stabilisiert er die Gedanken bei Meditationen und verstärkt positive, heilende Visualisierungen während er tiefe, dunkle Energien eher abwehrt.
Entsprechend wird unsere Aura vergrößert und gestärkt, wenn wir einen Bergkristall in der Hand halten oder am Körper tragen. Unsere spirituellen Fähigkeiten werden angehoben und leicht vergrößert. So besitzt er durchaus positive Einflüsse auf die Konzentration, Achtsamkeit und das Gedächtnis, was seine Bedeutung als Meditationsstein noch weiter anhebt. Eine Besonderheit von Bergkristall ist, dass er auf alle unsere Körperchakren, vom Scheitel bis hinab zu den Füssen, gleichsam einwirkt und sie dabei harmonisiert. Er steht für unser Kronenchakra und ist in stärkster Resonanz zu ihm. Der Kristall wirkt damit auf unsere gesamten Inkarnation ein. (siehe auch Heilsteintheorie allgemein in Anhang 2)
Geschichte:
In der antiken Welt wurde der Bergkristall für versteinertes Eis gehalten, welches nicht mehr schmelzen konnte. Darauf ist auch seine Namensgebung zurückzuführen. Die Griechen nannten ihn „krystallos“ was übersetzt „Eis“ heißt. Bergkristalle wurden seit jeher in religiösen, spirituellen und schamanischen Zeremonien verwendet, um Lebewesen und Gegenstände von negativen Energien zu reinigen und um schwarze Magie, Flüche und Zauber aufzuheben. Sie waren einer der Hauptsteine der alten Hohepriester und wurden als Anhänger um den Hals getragen. Selbst die Kugeln von Hellseherinnen bestehen seit jeher aus Bergkristall. Die Bedeutung des Bergkristalls und seine Heilwirkungen sind äußerst vielseitig und kräftig. Er kann als einer der bedeutendsten Heilsteine überhaupt bezeichnet werden.


Kapitel 2: Reinigung Deines Umfeldes
nachdem wir selber uns in diesem Monat so schön erfrischt und aufgeladen haben, befällt mich immer der Drang, meine Umgebung mit den selben positiven Energien zu beglücken.
Ich weigere mich immer noch, das ganze Frühjarsputz zu nennen, denn diesem Begriff haftet immer noch der zwang, den die Gesellschaft der 60er Jahre an die Hasusfrau stellte, an. Und doch, unter dem Aspekt der Reinigung um Platz für die neuen Energien des erwachenden Jahres zu schaffen, muss man sagen, dass unsere Großmütter bereits (oder noch immer) instinktiv den natürlichen Bewegungen eines Jahres gefolgt sind. Seitdem kann auch ich mich sehr gut motivieren, den Putzeimer zu schwingen. Vor allem mit Folgendem Rezept, das den Frühling im Haus zum greifen nahe bringt:
Putzen mit Basilikumsud:
Dazu koche ich zwei Handvoll frischen Basilkum (oder zwei Esslöffel getrockneten) in einem Liter wasser ca 15 Minuten lang ab.
Diese Mischung eignet sich hervorragend um alle oberflächen anzuwischen und ihnen den frischekick zu verleihen. bei stärker verschmutzten oberflächen oder böden gebe ich ein wenig von meinem normalen Putzmittel in den Sud.
Basilikum ist ein aromatisches, aufbauendes, erwärmendes Heilkraut, das die Kraft der Sonne in sich trägt. Es wird traditionell gegen Parasiten verwendet, wirkt antibakteriell, antiviral und ist sogar wirksam gegen Pilzsporen. der geruch des Ätherischen Öles im Basilikum hilft gegen Übelkeit und Kopfschmerzen.
So ist es das perfekte Putzmittel um den Winter auszutreiben und den Frühlimg willkommen zu heissen.
Um der Frische noch einmal einen Kick zu verleihen, stelle anschließend eine Duftlampe mit Eisenkraut Öl in den Raum.
Das Eisenkrautöl erinnert mich immer an einen jungen frischen Morgen, der noch voller Energie steckt. Wenn alles noch neu ist, unangetastet, frisch, wenn noch alles möglich ist, wenn der ganze Tag vor einem liegt.
Der Duft des Eisenkrauts erfrischt uns und regt uns an, besonders die Hirnfunktionen und die Konzentration werden gestärkt.
Der Duft des ätherischen Öls schenkt uns frische Kraft und Durchhaltevermögen, es ist daher gerade dann angesagt, wenn man in Situationen steckt, in denen man einfach durchhalten muss. Wie den letzten Monaten der dunklen Jahreszeit.
Das Eisenkraut ist besonders für Frauen interessant, schon früher wurde dieses Öl in der Endphase einer Geburt verwendet. Man gab den Frauen einen Tee aus den Blättern des Eisenkrauts, damit die Kontraktionen der Gebärmutter angeregt wurden. Inzwischen wurde diese Wirkung auch wissenschaftlich belegt, und so nehmen heutzutage die Hebammen Eisenkrautöl zur Einleitung einer Geburt. Deshalb sollte man als schwangere Frau unbedingt dieses Öl meiden, da es ansonsten zu Frühgeburten kommen kann.
Vorsicht: Das ätherische Eisenkrautöl ist relativ teuer, deswegen kommt es immer wieder vor, dass das Öl mit Lemongrasöl verlängert wird und dann unter dem Namen Indisches Eisenkraut verkauft wird. Zudem gibt es eine Sorte Eisenkraut Grasse, die eigentlich fast vollständig aus Lemongrasöl besteht, denn darin ist tatsächlich nur 10 % Eisenkrautöl enthalten. Natürlich ist die Wirkung dieser Öle entsprechend geringer als bei hundertprozentigem Eisenkrautöl

Abschließend tut dem Raum eine Räucherung mit Salbei oder Sandelholz gut.
Warum genau Salbei oder sandelholz?

Salbei Räucherung:
• Klärt und reinigt die Atmosphäre in Gebäuden
• Reinigt die Aura
• Fördert Konzentration und Zentrierung
• Fördert geistige Klarheit
• Besänftigt leidenschaftliche Gefühle
• Tröstet bei Niedergeschlagenheit
• Stärkt die Abwehr
• Schützt vor negativen spirituellen Einflüssen 

Salbei in der Volksmedizin:
Zahlreiche Inhaltsstoffe des Salbeis helfen bei Magen- und Darmbeschwerden, Erkältungen, Zahnschmerzen, Gehirnerkrankungen, Nervenleiden sowie Hautausschlägen. Sie sind desinfizierend.

Warnhinweis zur Salbei Räucherung:
Eine Salbei Räucherung ist zu vermeiden:
Bei Erkrankungen des Nervensystems und bei Epileptikern. Auch Schwangere und stillende Frauen sollten Salbeiräucherungen meiden.
Sandelholz zum Räuchern

Sandelholz wirkt sehr entspannend und beruhigend auf unsere gereizten Nerven, harmonisiert Körper und Geist, lässt die Sinnlichkeit genießen und ist gerade für abendliche Räucherungen bestens geeignet. Sein Rauch schafft eine Atmosphäre des Friedens und unterstützt auf dem Weg zur inneren Ruhe, Einkehr und Balance. Gerade in stressigen und hektischen Zeiten können wir innehalten und uns zentrieren und Kraft schöpfen. 
Wie das Wort schon sagt, ist sandelholz ein gehjölz udn keine krautige Pflanze. Als Räucherpflanze bekommt man das Sandelholz in Form von Holzchips, die aus dem Kernholz geschnitten werden, Spänen oder Pulver. Für Mischungen ist das Pulver am Besten geeignet, wer aber eine wirklich tiefe Sandelholzräucherung erleben möchte, sollte einmal auf die Holzchips zurückgreifen.

zugegeben, räuhcerungen muss man mögen… und doch, der mensch bedient sich dieser Methode schon seit jahrtausenden, also muss an seiner wirkung doch etwas dran sein, oder etwa nicht?
Schauen wir uns das Räuchern doch einmal genauer an: